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Mozart, Amadeus Mozart (1756-1791) und die Freimaurerei

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3. Was ist die Freimaurerei


3. a) Vom Aufbau der Loge/Ortsbeschreibung

Seit 1782 residierten die Freimaurer im Haus des Barons Moser in der Landskrongasse. Sie hatten das ganze erste Stockwerk für den stolzen Preis von 850 Gulden jährlich gemietet. Das Logenlokal teilten sich mehrere Logen, und ebenso hatte jede Loge ihren Anteil an der Miete, den Heizkosten und dem Gehalt der bediensteten Logenbrüder.
Gleich neben dem Eingang befand sich ein kleiner Raum, “gemalt als wie ein Karner”, offensichtlich die “dunkle Kammer”, die der “Suchende”, der in den Orden aufgenommen werden will, als erstes betritt, ein Ort der Selbstbesinnung und der Prüfung, hier wohl schwarz ausstaffiert und mit Skelettmalereien geschmückt.
Das Logenlokal war für alle Gelegenheiten groß genug und zweckmäßig eingerichtet. Am Eingang befanden sich noch zwei Nebenzimmer, sowie eine Bibliothek. Her lagen aber nicht nur freimaurerische Schriften – von denen es in Wien eine Menge gab – aus, sondern auch Literatur aus Politik und Wissenschaft. Gleich neben der Bibliothek lag ein viertes Zimmer, in dem sich unter anderem “3 musikalische Pulte” befanden. Musik spielte bei den Logensitzungen eine große Rolle und man nimmt an das einige der Kompositionen Mozarts für die Loge bestimmt waren. Außerdem gab es noch ein fünftes Zimmer.
Im Zentrum befand sich ein großer Saal, vor dessen Eingang sich jeder in das “Präsenzbuch” eintragen mußte, daß der Bruder Türhüter bereithielt. Wenn man diese “mittlere Kammer” betrat, fiel zunächst einmal seine Größe auf.

105 weiß gestrichene und mit Eisen beschlagene Stühle hatten an den Wänden Platz. Im “Osten” war ein Podium mit drei Stufen, auf dem zwei bedeckte Tische mit jeweils einem dreiarmigen Kerzenleuchter standen. Außerdem lagen dort verschiedene symbolische Gegenstände.

3. b) Die Freimaurerei

Die freimaurerischen Rituale beschreiben in vielfältiger Weise die Reise vom Dunkel ins Licht, eine Wanderung, die den Schrecken des Todes nicht ausspart, sondern zu überwinden trachtet.
Die “Logenbrüder” trafen sich meist einmal wöchentlich, zur Aufnahme und Arbeiten an ihrer Beförderung, aber auch zu festlichen Sitzungen und Konzerten.
  
Bürgerliches Gesetzbuch BGB
von Helmut Köhler
Siehe auch:
Handelsgesetzbuch HGB: ohne Seehandelsrech...
Arbeitsgesetze
Grundgesetz GG: Menschenrechtskonvention, Europäischer Gerichtsh...
Strafgesetzbuch StGB
Aktiengesetz · GmbH-Gesetz: mit Umwandlungsgesetz, Wertpapiererw...
Zivilprozeßordnung. ZPO
 
   
 
     
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